Geschenkset Signature mit Glas
Fertig zum Verschenken: 20 BoozyBags in vier Signature-Sorten, ein TEAdUP Glas und eine Geschenkverpackung. 50 g BoozyBags · 20 Drinks · 39,90 €.

Botanicals für Vodka sind interessant, wenn du eine eher zurückhaltende Spirituose gezielt aromatisieren möchtest. Gurke und Minze führen in eine frische Richtung, Rose und Lavendel in eine florale. Beeren, Chili, Kaffee oder Kakao machen wieder etwas ganz anderes daraus.
Der Vorteil beim Probieren: Vodka bringt in der Regel weniger ausgeprägte Kräuter- und Gewürzaromen mit als Gin. Trotzdem ist er nicht völlig geschmacklos, und nicht jede Zutat funktioniert in jeder Menge. Beginne mit einer klaren Richtung und stimme erst danach das Tonic darauf ab.
Bei Gin gehört ein ausgeprägtes Botanical-Profil bereits zur Basis. Zusätzliche Kräuter oder Blüten treffen deshalb auf vorhandene Noten wie Wacholder und Zitrus. Vodka bietet häufig einen zurückhaltenderen Ausgangspunkt. Ein zusätzliches Aroma kann dadurch deutlicher hervortreten.
Das bedeutet nicht, dass du mehr Botanicals brauchst. Gerade markante Zutaten wie Lavendel, Rosmarin oder Chili können auf einer zurückhaltenden Basis schnell dominieren. Für einen ersten Versuch ist eine geringe, nachvollziehbare Menge hilfreicher als eine großzügige Mischung.
Auch das Mundgefühl der Spirituose und das Mischverhältnis bleiben relevant. Ein Vodka Tonic mit wenig Tonic wirkt anders als ein lang aufgefüllter Drink. Wenn du mehrere Botanicals vergleichen möchtest, halte die Mengen und den verwendeten Vodka zunächst konstant.
Gurke liefert einen frischen, vergleichsweise leichten Akzent. Zwei oder drei dünne Scheiben sind für den ersten Versuch im Glas ausreichend. Wasche sie gründlich und probiere den Drink zunächst ohne zusätzliche Kräuter.
Als Garnitur gibt Gurke nicht sofort dieselbe Intensität ab wie eine vorbereitete Infusion. Wenn du nur Scheiben in den fertigen Vodka Tonic legst, erwarte eine dezente Veränderung. Ein kräftigeres Aroma verlangt eine andere Vorbereitung – nicht einfach ein bis oben mit Gurke gefülltes Glas.
Minze passt, wenn du eine deutlichere Kräuternote möchtest. Wenige frische Blätter reichen als Einstieg. Behandle sie behutsam und zerdrücke sie nicht zu einem Brei, wenn du einen klaren Longdrink möchtest.
Gurke und Minze lassen sich gut gemeinsam ausprobieren, weil die beiden Zutaten unterschiedliche Akzente setzen. Beginne aber nicht gleichzeitig mit Minze, Rosmarin und Basilikum. Sonst wird es schwer, eine zu starke Note später einer einzelnen Zutat zuzuordnen.
Himbeeren oder andere Beeren können Fruchtaromatik und Farbe beitragen. Ganze frische Beeren wirken anders als zerdrückte Früchte oder eine getrocknete Mischung. Entscheide deshalb zuerst, ob du eine leichte Garnitur oder eine spürbar fruchtige Basis möchtest.
Eine Infusion ist kein Fruchtsaft. Sie liefert nicht automatisch dieselbe Süße, Konsistenz oder Intensität. Wenn du frische Früchte verwendest, kannst du kleine Bestandteile vor dem Auffüllen abseihen. Das ist Geschmackssache und keine Voraussetzung für einen guten Drink.
Florale Noten sind auf einer zurückhaltenden Vodkabasis gut wahrnehmbar. Genau deshalb sollten sie vorsichtig dosiert werden. Ein wenig kann interessant sein; zu viel wird von manchen Menschen als parfümiert oder seifig empfunden.
Wähle zunächst ein nicht zusätzlich floral aromatisiertes Tonic. So kannst du beurteilen, ob dir die Blütennote gefällt. Verwende nur lebensmittelgeeignete Zutaten, keine Dekoblüten. Weitere Hinweise zur Auswahl und zum Vorgehen findest du unter Lavendel im Drink.
Kaffee und Kakao führen in eine herbe Richtung, die wenig mit einem klassischen frischen Sommerdrink gemeinsam hat. Vodka lässt diese Aromen relativ deutlich hervortreten. Zusammen mit Tonic kann aber auch die Bitterkeit kräftig werden.
Probiere deshalb kleine Mengen und wähle ein Tonic, das nicht selbst sehr dominant ist. Kaffeehaltige Zutaten sind nicht automatisch koffeinfrei. Wenn du keinen Kaffee magst, ist diese Richtung vermutlich weniger passend als eine Kräuter- oder Zitrusvariante.
Ein Chiliakzent kann eine fruchtige Kombination ergänzen. Die Schärfe einzelner Chilis schwankt allerdings stark, weshalb „eine Scheibe“ keine zuverlässige Universalmenge ist. Beginne sehr vorsichtig und entferne das Stück nach dem Probieren.
Für einen ersten Vergleich solltest du nicht gleichzeitig Chili, Pfeffer und Ingwer hinzufügen. Kräftige Zutaten können die übrige Aromatik schnell verdecken. Es ist leichter, einen milden Drink beim nächsten Mal etwas stärker anzusetzen, als eine überwürzte Basis nachträglich zu korrigieren.
Gurke und Minze eignen sich für eine frische Richtung. Rose und Lavendel sind ein Vorschlag für florale Drinks. Himbeere und ein kleiner Chiliakzent verbinden Frucht und Schärfe. Kaffee und Kakao ergeben eine herbere Alternative.
Diese Kombinationen sind Ausgangspunkte, keine feste Zuordnung für jede Person. Wenn du beispielsweise Lavendel nicht magst, wird ihn eine andere Spirituose nicht automatisch angenehm machen. Wähle zuerst eine Aromarichtung, die dich interessiert, und halte die übrigen Zutaten zurückhaltend.
Zitrusschale kann viele Drinks ergänzen, ist aber nicht immer nötig. Probiere deine erste Mischung ohne zusätzliche Zeste. Danach kannst du entscheiden, ob du mehr Duft oder Frische möchtest. So vermeidest du eine Garnitur, die eine bereits stimmige Kombination unnötig verändert.
Bei losen Zutaten brauchst du ein konkretes Rezept oder eine Herstellerangabe für die jeweilige Zutat. Die passende Menge für Gurke lässt sich nicht auf Lavendel oder Chili übertragen. Ein kleines Sieb oder ein lebensmittelgeeigneter Filter erleichtert es, die Zutaten wieder herauszunehmen.
Bei einem portionierten Aromabeutel ist die Ausgangsmenge bereits festgelegt. Du beeinflusst vor allem Ziehzeit, Basismenge und Tonic. Unsere BoozyBags können mit Vodka verwendet werden. Starte mit einem Beutel in 40 bis 60 ml Vodka und probiere nach ungefähr fünf bis sieben Minuten.
Nimm den Beutel heraus, wenn dir die Intensität gefällt, und füge danach Eis und zunächst 150 ml Tonic hinzu. Nach Bedarf kannst du bis etwa 200 ml auffüllen. Der fertige Drink schmeckt je nach Vodka und Tonic anders; die Portionierung ist eine Hilfe beim Wiederholen, keine Geschmacksgarantie.
Gib einen Evergreen-BoozyBag in 50 ml Vodka und lass ihn zunächst fünf Minuten ziehen. Probiere, verlängere bei Bedarf etwas und nimm den Beutel heraus. Ergänze Eis und etwa 150 ml klassisches Tonic.
Gurke und Minze stehen hier im Mittelpunkt. Eine zusätzliche dünne Gurkenscheibe ist möglich, aber für den ersten Vergleich nicht erforderlich. Wenn die Minznote kaum erkennbar ist, prüfe zuerst das Tonic und die Verdünnung, statt mehrere weitere Kräuter dazuzugeben.
Lass einen Blossom-Bliss-BoozyBag in 40 bis 60 ml Vodka ziehen. Prüfe die Aromatik gegen Ende der empfohlenen fünf bis sieben Minuten. Entferne den Beutel und ergänze Eis und ein zurückhaltendes Tonic.
Ein stark blumiges Tonic kann die florale Wirkung verstärken, muss aber nicht besser passen. Starte mit einer neutraleren Variante. Wenn dir der Duft zu kräftig ist, wähle beim nächsten Mal eine kürzere Ziehzeit oder eine andere Aromarichtung.
Verwende einen Hot-Temptation-BoozyBag in 50 ml Vodka und beginne mit der kürzeren Ziehzeit. Probiere die Basis, bevor du Eis und Tonic hinzugibst. Die Kombination aus Himbeere und Chili ist markanter als eine reine Fruchtgarnitur.
Für Gäste lohnt eine kleine Probe vorab. Empfindet jemand Schärfe schnell als unangenehm, biete zusätzlich eine andere Sorte an. Mehr Tonic kann die Intensität verdünnen, verändert aber zugleich Süße und Bitterkeit.
Gib einen Coffee-Break-BoozyBag in 50 ml Vodka, lass ihn etwa fünf bis sieben Minuten ziehen und probiere. Nimm den Beutel heraus, ergänze Eis und gieße das Tonic schrittweise hinzu.
Kaffee und Kakao brauchen nicht zwingend zusätzliche Gewürze. Zimt, Zitrus und Chili gleichzeitig würden den Vergleich unnötig erschweren. Beginne schlicht und entscheide nach dem ersten Glas, ob überhaupt etwas fehlt.
Die vier Sorten findest du im Discovery Set Signature. Die genannten Aromen sind Kurzbeschreibungen; die vollständigen Zutatenlisten stehen bei den Produkten.
Bei einer aromatisierten Vodkabasis darf das Tonic zunächst zurückhaltend sein. So hörst du geschmacklich nicht zwei sehr laute Komponenten gleichzeitig. Ein klassisches Tonic eignet sich als Vergleichsbasis, ein Kräuter- oder Blütentonic eher als bewusster zweiter Versuch.
Achte auf Süße und Bitterkeit. Bei Kaffee kann ein sehr bitteres Tonic die herbe Richtung verstärken. Bei Lavendel kann zusätzliches Blütenaroma zu viel werden. Die Auswahl ist individuell; unser Beitrag Tonic Water auswählen hilft beim systematischen Probieren.
Zu viele Botanicals auf einmal erschweren die Abstimmung. Ebenso wenig hilfreich ist es, ohne Abmessen immer neue Mengen zu verwenden. Für einen Vergleich sollten Vodka, Tonic und Ziehzeit möglichst gleich bleiben.
Lass kräftige Zutaten nicht unbeaufsichtigt lange ziehen, nur weil du noch mit dem Essen beschäftigt bist. Nimm sie nach der gewünschten Zeit heraus. Wenn du mehrere Gläser vorbereitest, kannst du die Basen kurz vor dem Servieren ansetzen und Eis sowie Tonic später ergänzen.
Ein warmer Drink wirkt ebenfalls anders als ein gut gekühlter. Kühle das Tonic und verwende frisches Eis. Eine aufwendige Botanical-Mischung gleicht schlechte Ausgangstemperaturen nicht zuverlässig aus.
Ja, die Aromarichtungen lassen sich auch mit einer geeigneten alkoholfreien Basis verwenden. Wasser ergibt einen leichteren Drink und kann bei Infusionsbeuteln eine längere Ziehzeit benötigen. Du solltest das Ergebnis nicht als identisch zum Vodka-Rezept erwarten.
Für konkrete Varianten mit Wasser, Aufgüssen und fertigen Basen findest du bei den alkoholfreien Drinks mit Tonic weitere Ideen. Kennzeichne die Gläser in gemischten Runden eindeutig.
Gurke, Minze, Beeren, Blüten und Kaffee bieten unterschiedliche Richtungen. Es gibt keine universell beste Zutat. Wähle eine Richtung, die du magst, und kombiniere zunächst wenig.
Für einen ersten Aromavergleich brauchst du keine besondere Prestige-Flasche. Verwende einen Vodka, dessen Grundgeschmack du magst, und halte ihn über den Vergleich hinweg konstant.
Bei einer milden Garnitur ist das möglich. Kräftige Zutaten und Infusionsmischungen können weiter Aroma abgeben. Entferne sie, wenn die gewünschte Intensität erreicht ist.
Gin bringt ein eigenes ausgeprägtes Botanical-Profil mit. Dieselben zusätzlichen Zutaten treffen deshalb auf eine andere Basis. Mehr über diese Zutaten erfährst du unter Was sind Gin Botanicals?.