Geschenkset Signature mit Glas
Fertig zum Verschenken: 20 BoozyBags in vier Signature-Sorten, ein TEAdUP Glas und eine Geschenkverpackung. 50 g BoozyBags · 20 Drinks · 39,90 €.

Ein alkoholfreier Aperitif mit Tonic lässt sich gut vorbereiten und braucht keine lange Zutatenliste. Für einen kleinen Drink vor dem Essen reichen eine passende Aromabasis, gekühltes Tonic und Eis. Du kannst ihn frisch mit Gurke, kräutrig mit Rosmarin oder floral mit Rose und Lavendel gestalten.
Beim Aperitif würde ich die Portion eher klein halten. Er soll den Empfang begleiten und nicht schon ein großes Getränk zum ganzen Essen sein. Die folgenden neun Ideen sind deshalb als kleine Serviervorschläge gedacht. Die Mengen sind Ausgangspunkte, die du an dein Tonic und die verwendeten Zutaten anpasst.
Praktisch ist ein Drink, der ohne letzte komplizierte Arbeitsschritte serviert werden kann. Während die Gäste ankommen, möchtest du wahrscheinlich weder Kräuter abwiegen noch mehrere verschiedene Aufgüsse kochen. Bereite die Basis vor und gib Eis und Tonic erst zum Schluss dazu.
Geschmacklich helfen überschaubare Kombinationen. Ein sehr süßer, scharfer oder stark parfümierter Drink kann vor einem fein abgestimmten Essen zu viel sein. Das ist keine starre Regel: Richte dich nach der Runde und dem geplanten Menü. Biete neben dem Aperitif auch Wasser an, damit niemand auf Tonic festgelegt ist.
Für einen kleinen Drink sind etwa 30 bis 40 ml aromatische Basis und 100 bis 120 ml Tonic ein brauchbarer Start. Bei fertigen alkoholfreien Alternativen gelten zuerst die Herstellerangaben. Ein ausreichend großes Glas lässt neben der Flüssigkeit Platz für Eis.
Die Menge ist bewusst kleiner als bei einem Longdrink. Wenn du BoozyBags verwendest, bereite sie zunächst nach ihrer Anwendung mit 40 bis 60 ml Basis zu. Diese aromatisierte Basis kannst du anschließend auf zwei kleine Gläser verteilen. Dadurch entstehen leichtere Probierportionen; ein Beutel ist bei der normalen Anwendung für einen Drink vorgesehen.
Lege zwei dünne Gurkenscheiben und zwei bis drei Minzblätter in ein Glas. Gib 20 bis 30 ml kaltes Wasser dazu und drücke die Gurke leicht an. Ergänze Eis und ungefähr 100 bis 120 ml Tonic.
Diese Variante ist schnell fertig und bleibt eher dezent. Sie eignet sich für einen lockeren Empfang oder einen Sommerabend. Die Minze sollte frisch riechen und nicht stark zerdrückt werden. Wenn du eine vorbereitete Aromamischung bevorzugst, ist Evergreen mit Gurke und Minze eine andere Möglichkeit – mit der dafür vorgesehenen Ziehzeit.
Ein dünner Streifen geeignete Zitronenschale, Eis und 100 bis 120 ml Tonic ergeben einen sehr einfachen Aperitif. Wasche die Frucht gründlich und drücke die Zeste leicht über dem Glas aus, bevor du sie hineinlegst.
Hier geht es um den Duft der Schale, nicht um Zitronensaft. Der Aufbau ist besonders praktisch, wenn das Essen bereits kräftige Aromen mitbringt und du davor wenig zusätzliche Zutaten verwenden möchtest. Wähle das Tonic bewusst aus; es bestimmt bei dieser Variante den größten Teil des Geschmacks.
Verwende einen kleinen gewaschenen Rosmarinzweig und einen dünnen Streifen geeignete Orangenschale. Gib beides mit Eis und etwa 120 ml Tonic ins Glas. Nach kurzem Kontakt probieren und den Rosmarin herausnehmen, sobald die Kräuternote deutlich genug ist.
Orange und Rosmarin geben eine andere Richtung als Zitrone und Minze. Die Kombination ist als Vorschlag für einen herzhaften Empfang gedacht, etwa mit Crackern oder Oliven. Ein großer Zweig kann schnell dominieren; mehr Dekoration ist hier nicht automatisch mehr Genuss.
Gib zwei Gurkenscheiben, ein bis zwei kleine Basilikumblätter und etwa 20 ml Wasser ins Glas. Drücke die Gurke behutsam an, ergänze Eis und 100 bis 120 ml Tonic. Das Basilikum bleibt zunächst ganz.
So bekommst du eine Kräutervariante, die sich von Minze unterscheidet, ohne viel zusätzliche Vorbereitung zu benötigen. Probiere vor dem Servieren ein kleines Glas: Basilikumsorten können unterschiedlich intensiv sein. Wenn du ohnehin Basilikum für das Essen verwendest, lässt sich diese Idee besonders unkompliziert einplanen.
Bereite einen ungesüßten Hibiskusaufguss nach Packungsanleitung zu und kühle ihn vollständig ab. Für einen kleinen Aperitif sind 30 ml Aufguss und zunächst 100 ml Tonic ein Einstieg. Eis dazugeben und einmal vorsichtig umrühren.
Die Farbe macht es leicht, diesen Drink in einer gemischten Runde wiederzuerkennen. Die Säure hängt vom Aufguss ab; teste die Mischung vor dem Empfang. Bei einem sehr intensiven Tee reduzierst du die Basismenge. Verwende das Tonic nicht zum Auffüllen eines noch warmen Aufgusses.
Für die florale Richtung kannst du Blossom Bliss in einer passenden alkoholfreien Basis ziehen lassen. Beginne mit 40 bis 60 ml Basis pro Beutel und probiere nach etwa fünf bis sieben Minuten. Entferne den Beutel, wenn dir die Intensität gefällt.
Verteile die Basis nach Wunsch auf zwei kleine Gläser und ergänze jeweils Eis und etwas Tonic. Für den ersten Versuch bietet sich ein nicht zusätzlich floral aromatisiertes Tonic an. Weitere Hinweise zur Balance findest du im Beitrag Lavendel im Drink.
Zerdrücke zwei Himbeeren mit etwas Wasser und gib bei Bedarf ein winziges Stück milde Chili kurz dazu. Entferne die Chili nach dem Probieren und fülle die Basis mit Eis und rund 100 ml Tonic auf. Ohne Chili bleibt es eine mildere Variante.
Für einen Aperitif sollte die Schärfe besonders zurückhaltend sein. Sie ist eine Option für Gäste, die solche Aromen mögen, nicht der Standard für alle. Alternativ kannst du Hot Temptation als portionierte Mischung in einer alkoholfreien Basis verwenden und die fertige Infusion vor dem Servieren testen.
Ein kleiner Thymianzweig und eine dünne Zitronen- oder Orangenzeste reichen als Kräuterakzent. Gib Eis und etwa 120 ml Tonic dazu und lasse den Zweig nur kurz im Glas, bevor du probierst.
Wähle diese Variante, wenn du Thymian bereits kennst und magst. Rosmarin, Thymian und Basilikum gleichzeitig wären für einen ersten Versuch unnötig schwer abzustimmen. Ein einzelnes Kräuterthema macht es leichter, die Menge zu beurteilen und die Zubereitung für mehrere Gäste zu wiederholen.
Mische eine kleine Menge einer alkoholfreien Gin-Alternative nach deren Herstellerempfehlung mit Tonic und Eis. Für einen kleinen Empfangsdrink kannst du die dort angegebene Rezeptmenge entsprechend verkleinern. Probiere zunächst ohne weitere Botanicals.
Diese Variante kommt infrage, wenn die Gäste vertraute Gin-Tonic-Aromen erwarten. Solche Basen unterscheiden sich stark; eine generische Mengenangabe passt nicht zu allen. Mehr zur Auswahl findest du unter Alkoholfreie Gin Tonic Alternative.
Entscheide dich für ein oder zwei Rezepte und bereite vorab ein Probierglas zu. Damit erkennst du, ob das Tonic und die gewählte Basis zusammenpassen. Für acht kleine Aperitifs mit 100 bis 120 ml Tonic pro Glas brauchst du ungefähr 0,8 bis 0,96 Liter Tonic, plus etwas Reserve.
Kühle das Tonic rechtzeitig. Aufgüsse können vorbereitet und gekühlt bereitgestellt werden, frische Kräuter und Zesten solltest du möglichst nah am Servieren verwenden. Aromatisierte Basen kommen beschriftet in saubere Gefäße. Tonic wird nicht schon Stunden vorher hineingemischt.
Wenn die Gäste nach und nach eintreffen, mische lieber einzelne Gläser frisch. Ein großer Krug mit Eis und Tonic verändert sich während des Wartens deutlich. Du kannst die Arbeit trotzdem vereinfachen, indem du die nicht sprudelnden Komponenten vorportionierst.
Für einen ersten Versuch ist ein klassisches, wenig aromatisiertes Tonic vielseitig. Ein Kräutertonic kann bei Rosmarin oder Thymian passen, verstärkt aber unter Umständen genau diese Richtung. Bei Lavendel würde ich nicht gleichzeitig ein starkes Blütentonic einsetzen.
Beachte auch die Süßung. „Ohne Saft“ bedeutet nicht, dass der Aperitif keinen Zucker enthält. Wenn die Gäste eine bestimmte Süßung bevorzugen, hilft ein Blick auf Zutaten und Nährwerte. Unser Beitrag zum Auswählen von Tonic Water erklärt die Unterschiede ausführlicher.
Verwende Gläser, die gut in der Hand liegen und stabil stehen. Eine sparsame Garnitur stört beim Trinken weniger als ein großer Zweig quer über dem Rand. Die alkoholfreien Gläser sollten eindeutig erkennbar sein, wenn gleichzeitig Drinks mit Gin angeboten werden.
Sage kurz, welche Richtung im Glas ist, etwa „Gurke und Minze“ oder „Hibiskus mit Tonic“. So können Gäste auswählen, ohne eine Zutatenliste abfragen zu müssen. Bei fertigen Mischungen solltest du die Verpackung für Rückfragen griffbereit haben.
Die Basis weitgehend ja. Eis und Tonic kommen möglichst erst beim Servieren dazu. So bleibt die Kohlensäure besser erhalten und du vermeidest, dass die ersten Gläser lange verwässern.
Nein. Eine Kräuter-, Zitrus- oder Hibiskusvariante kann als eigenständiger alkoholfreier Empfangsdrink funktionieren. Wenn Gin-Noten gewünscht sind, ist eine passende alkoholfreie Wacholderbasis ein möglicher Ausgangspunkt.
Biete eine milde, frische Richtung und optional eine markantere Variante an. Gurke-Minze neben einer floralen Mischung gibt mehr Auswahl, ohne die Vorbereitung zu kompliziert zu machen.
Du kannst ihn servieren, wenn er zur Runde passt. Seine kräftigen Röstnoten sind allerdings eine andere Richtung als ein leichter Empfangsdrink. Ein Rezept dafür findest du bei unseren alkoholfreien Drinks mit Tonic.